Fairer Handel in der Mode

 
In der Mode ist ein Überlick über den "Fairen Handel" etwas komplizierter als bei Lebensmittel, da die Lieferkette bei Kleidungsstücken umfangreicher ist.
Wir bieten Ihnen deshalb auf dieser Webseite eine Übersicht über die Siegel, die von der Bremer Arbeitsgruppe der "Kampagne für saubere Kleidung" empfohlen werden. Die Einzelhändler, die auf dieser Webseite verlinkt sind, führen in ihrem Sortiment mindestens ein Label (Siegel), das mit einem Siegel gekennzeichnet ist und somit die Einhaltung sozialer Mindeststandards absichert. Im Wesentlichen umfassen diese sozialen Mindeststandards die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO):

  • keine Kinderarbeit,
  • keine Zwangsarbeit,
  • Chancengleichheit und Gleichbehandlung aller Beschäftigten,
  • Vereinigungsfreiheit
  • sowie das Recht auf Kollektivverhandlungen.
    Einige Anforderungen der Siegel gehen darüber hinaus.

Insgesamt ist die Menge von ökologisch und fair hergestellten Textilien im Vergleich zu konventionell hergestellter Ware noch relativ gering. Biotextilien sind zudem nicht immer gleichzeitig fair - faire Ware ist nicht unbedingt ökologisch nachhaltig. Doch immer mehr DesignerInnen, Firmen und KonsumentInnen beginnen umzudenken! Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Konsum mit Köpfchen - öko-faire Mode in Bremen", welche die Arbeitsgruppe der Kampagne für Saubere Kleidung erarbeitet hat.

Ein Hinweis: Wir haben sorgfältig recherchiert, doch Mode ist sehr schnelllebig und Kollektionen wechseln saisonbedingt. Daher kann es sein, dass die angegebenen Label variieren. Die Webseite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Änderungen können Sie uns gerne über das Kontaktformular mitteilen.